Robert Schnackenburg, heute 1972

Die wichtigste Farbe der "corporate identity" der Münchner Olympischen Spiele 1972: Ein gewisses Gelb.

 

"...Aber ich habe in der Sache kein gutes Gefühl. Ich werde nicht sagen,

dass (...) wohlbehalten und sicher sind, bevor ich sie mit meinen

eigenen Augen gesehen habe. Ich hoffe, mich bis zum Morgen mit

ermutigenderen Informationen und Berichten von einem glücklichen Ausgang

melden zu können. Gute Nacht."

(Aus: Klein, J.A.: Die Rächer, München 2006, S. 91.)

 

Vor einigen Jahren stieß ich beim Malen auf ein Gelb, welches mich an die wichtigste Farbe in der "corporate identity" der Münchner Olympischen Spiele erinnerte. Ein sehr schönes gelb. Leider sind damit verschiedene Dinge (d.h. Ereignisse) zu verbinden, die auf Einige bis heute auswirken.

 

Die Arbeit mit Fotografie oder Siebdruck, ermöglicht eine sich wiederholende Annäherung an ein bestimmtes Sujet. Es wird solange daran gearbeitet, bis die Auseinandersetzung abgeschlossen ist - egal, ob das nun eine Zigarettenschachtel ist oder was ganz anderes.

 

 

Robert Schnackenburg

geboren 1978 in Bremen, 1999 Aufnahme an der Hamburger Hochschule für bildende Künste, studierte dort bei Eran Schaerf; 2003 Drehbuch „Kommando Holger Meins“ (Regie: Tobias Peper, 15 min., 35 mm, Farbe), 2004 „Return to castle Wolfenstein (Das Gewehr 98) - Eine Nacherzählung“, 9 min., Mini DV, Farbe.